| 20.08.2016 - Bergaufzug zum 500-jährigen Stadtjubiläum St. Joachimsthal |
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In Joachimsthal wurden Jahrhunderte lang Erze abgebaut. Der letzte Abbau galt dem Uranerz Wismut. Wie fast immer, waren wir viel zu zeitig angekommen, so dass wir die Marschstrecke schon mal „rückwärts“ ablaufen konnten. Eine weitere Tradition folgte: Der Beginn des Festumzuges verzögerte sich. Da aber für die 2,5 km lange Umzugsstrecke über 2 Stunden eingeplant waren, sollte uns das nicht stören. Im Kurviertel von Joachimsthal wurden wir von vielen ausländischen Gästen bestaunt und herzlich empfangen. Nun ging es den Berg wieder in Richtung Kirche hinauf. Zum Glück legte der Umzug immer wieder Zwischenhalte ein, so dass genügend Zeit bleib, sich von den steilen Anstiegen zu erholen. Von zahlreichen Zuschauern wurden wir mit einem herzlichen „Glück Auf“ begrüßt. Nicht nur ich hatte den Eindruck, dass in Joachimsthal an diesem Tag mehr deutsch als tschechisch gesprochen wurde. Leider wurde der Umzug vor der Kirche einfach aufgelöst. Im Nachgang erhielten wir als Erinnerung noch eine Fahnenschleife, die aber leider für unsere mitgeführte Hüttenfahne zu lang lang ist, so dass wir diese nun an der Bergfahne anbringen werden. Nach einer Stärkung mit Böhmischem Bier und nahrhaften Speisen ging es am frühen Nachmittag zurück nach Freiberg.
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